Videos vom Fallschirmspringen drehen ist nicht mehr wirklich bahnbrechend. Viele Fallschirmspringer tragen bereits eine Kamera an ihrem Helm. Doch was wäre, wenn man mal aus ganz neuen Perspektiven filmen würde? Eine Kamera am Fuß oder Handgelenk montiert zeigt den Freifall aus einem ganz neuen Winkel.

Möglich wird das durch sogenannte Action-Cams oder Mini-Kameras. Diese Kameras sind so klein und robust, dass sie problemlos überall montiert werden können. Ob am Fuß, am Brustgurt, am Handgelenk oder herkömmlich am Helm, alles ist möglich.


Wer solche Aufnahmen individuell herstellen will, braucht aber nicht die Digicam am Fahrradlenker festzutapen. Leichter geht es mit den speziell für solche Zwecke optimierten Action Cams von Oregon Scientific: Das etablierte Modell ATC 2000 hat im Frühjahr 2008 mit der ATC 3000 einen weiterentwickelten Nachfolger gefunden.

Wie beim Vorgängermodell ermöglicht die kompakte, zylindrische Form (11 x 4 cm) der leichten Kamera (125g plus Batterien) vielfältige Möglichkeiten der Befestigung beispielsweise am Lenker oder am Helm, auf dem Armaturenbrett oder dem Bootsdeck. So liefert sie von so ziemlich jeder Freizeit-Aktivität bis hin zum Downhill-Biken oder Freeclimbing faszinierende Bilder aus der Erlebnisperspektive. Die ATC 3000 ist zusätzlich schockresistent und wasserdicht, so dass sich auch Schwimmbad-Clips drehen lassen. Die maximale Auflösung beträgt 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Die interne Speicherkapazität von 32 MB lässt sich durch SD / MMC-Speicherkarten auf bis zu 4 GB erweitern, wodurch Aufzeichnungen von zwei Stunden kein Problem mehr darstellen. Ein LCD-Display verrät den Batteriestatus und die Restaufnahmezeit.

Für August 2008 wird darüber hinaus die ATC 5000 mit integriertem 1,5“ Display und nochmals verbesserter Bildqualität angekündigt. Ein neuer CMOS-Sensor verspricht weniger Verwacklung und einen besseren hell/dunkel-Ausgleich.