07. - 13. Juni 2009, 09:00 - 16:00 Uhr

Nach 6 jähriger Pause wagt die FAI eine Neu-Auflage der "Weltspiele aller Luftsportarten" mit Hilfe einer Event-Agentur.

7.-13. Juni 2009 in Turin, Italien. Siehe auch:
www.worldairgames.org and FAI News 09/07

Werden die World Air Games Profil gewinnen?


Denn die Vorläufer dieses in der Vorstellung eigentlich gigantisch anmutenden und attraktiven Luftsport-Events hatten eine traurige Gemeinsamkeit: minimalen bis keinen Erfolg.

In 2009 soll das ganz anders werden. Die von der FAI angeheuerte Event-Agentur machte vor allem zwei Dinge im Vergleich zu den Vorgängern anders.

Das Event wurde nach dem Motto "Best of the Best" stromlinienförmig verschlankt. Die WORLD GAMES (nicht World Air Games!) 2005 in Duisburg lassen grüssen. Die World Games, eine Olympiade der nicht-olympischen Sportarten, praktiziert diese Vorlage schon seit langem erfolgreich.

Nach identischem Muster warf die Agentur das Wettbewerbsprodukt auf den Markt und bot es als Botschaftsträger des Sports für umschriebene Region an. Das gigantisch anmutende und attraktive Produkt fand Anklang im Markt.

Im 3-stufigen Bietverfahren blieb aus rund 7 Bietern, zuletzt das italienische Aosta-Tal mit Turin in Oberitalien als Gewinner übrig.

Das Sport-Spektakel wird im Juni 2009 in und um Turin stattfinden. Ob das wesentliche Manko der Vorgänger kuriert wird, bleibt abzuwarten.

Grosse Distanzen zwischen den einzelnen Luftsportarten, die fehlende mediale Verknüpfung, die minimale Berichterstattung und die kaum vorhandene regionale und überregionale Promotion der Luftsport-Events vereitelten wohl in der Vergangenheit einen Erfolg.

Strategisch ist das Aorld Air Games-Event in Turin (von der Event-Agentur) besonders gut platziert worden: 4 Wochen vor die im Juli 2009 stattfindenden World Games 2009 in Kaohsiung, Taiwan, die schon seit 3 Jahren terminiert sind und - siehe oben - nach dem Konzept "Best of Best" arbeiten.

Spitzensportler für beide Events aufzubieten wird, da es sich um das gleiche potentiell Klientel handelt, für einige Nationen nicht nur schwer sein, sondern auch finanziell zu leisten mehr als schwer werden.

Auch für die Besten werden Fahrtkosten und die Sanktionsgebühr an die FAI bei einer Teilnahme fällig.